Raus aus der Krise! Rein ins Leben – mit gesunden Blutgefäßen

Aktuelle Daten belegen es: Trotz Aufklärung und besserer Versorgung von Menschen mit Bluthochdruck, weiß immer noch jeder Fünfte nichts von seinen erhöhten Werten.1 Laut Robert-Koch-Institut sind ca. 30 Prozent der erwachsenen Deutschen von einer Hypertonie betroffen.2 Die Folge sind chronische Entzündungsreaktionen mit Ablagerungen in den Blutgefäßen (Arteriosklerose). Die wichtige Versorgung aller Körperzellen mit Sauerstoff geht so immer weiter zurück. Zudem steigt das Risiko für lebensbedrohliche Krisen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Ein gesunder Lebensstil gehört deswegen unabdingbar zum Vorsorgeprogramm – vor allem ab 40 Jahren. Eine Nahrungsergänzung mit Enzymen, den „Zündkerzen des Lebens“, kann zusätzlich die Fließeigenschaften des Blutes verbessern.

Ein Kreislauf mit insgesamt rund fünf bis sechs Litern Blut sichert unser Überleben. Er versorgt die Lungen mit Sauerstoff und führt Kohlendioxid ab. Nährstoffe oder Botenstoffe wie Hormone gelangen mit dem Blutfluss an ihre Aktionsstätten im Körper. Voraussetzung dafür ist, dass die Leitbahnen, die Blutgefäße intakt sind. Die Realität sieht oft anders aus, insbesondere mit zunehmendem Alter. Bei den 70- bis 79-Jährigen sind sogar 75 Prozent2 von Bluthochdruck betroffen. Besonders alarmierend: Auch viele Kinder und Jugendliche haben zu hohe Werte, 700.000 sind es Schätzungen zufolge.1 Eine Hauptursache heißt auch bei den Jüngsten: Übergewicht.

Lebensbedrohliche Krisen sind zu 50 Prozent vermeidbar

Im Unterschied zum wachsenden Hüftgold ist der Bluthochdruck jedoch unsichtbar. Er tut auch nicht weh – zunächst. Oft erfahren Betroffene erst davon, wenn Folgeschäden aufgetreten sind, in erster Linie an den Nieren oder den Hirnarterien. So ließe sich beispielsweise die Hälfte aller Schlaganfälle bei gut eingestelltem Blutdruck verhindern.2 Erkranken aber die Gefäße, kommt es in der Regel zur „Verkalkung“, der Arteriosklerose. „Vor allem die Funktion der Gefäßinnenwand ist dabei gestört“, erklärt Dr. med. Hellmut Münch, Leiter der Medizinischen Enzymforschungs-gesellschaft e.V. (MEF). „Das heißt, es werden Stoffe freigesetzt, die Entzündungsreaktionen in Gang setzen. In deren Verlauf kommt es zu Ablagerungen.“ Der Blutstrom wird durch die Arterienverengung gestört oder völlig blockiert.

Der Druck, mit dem das Herz Blut durch die Gefäße pumpt

Unser Blutdruck ist nie konstant. Er schwankt stets zwischen seinem systolischen und diastolischen Druck. Der systolische Druck beschreibt den maximalen Blutdruck am Höhepunkt der Austreibungsphase. Das heißt, zu dem Zeitpunkt, wenn das Herz das Blut herauspumpt. Der diastolische Druck ist der minimale Blutdruck, wenn sich der Herzmuskel wieder entspannt.

Der Blutdruck wird in Millimeter Quecksilbersäule angegeben. Als optimal gilt ein Blutdruck von 120/80 mmHg. Als noch normal gelten Werte bis 139 bzw. 89 mmHg. Bei älteren Hypertonie-Patienten hat die deutsche Hochdruckliga 2014 entsprechend der Leitlinie der European Society of Cardiology die Blutdruckziele gelockert: auf Werte unter 150/90 mmHg für die Generation 60 plus. Von einer stärkeren Reduktion scheinen vor allem Hochrisikopatienten zu profitieren.

Zerstörung der Blutgefäße: So gelingt sie sicher

Neben Übergewicht und Bluthochdruck gilt Rauchen als wichtiger Risikofaktor. „Ebenso Bewegungsmangel und Stress“, sagt Allgemeinmediziner Hellmut Münch. Auch ein bereits bestehender Diabetes mit hohem Insulinbedarf kann die Blutgefäße schädigen. Ebenso eine Fettstoffwechselstörung. „Dass unterschwellige, entzündliche Prozesse einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor auch für die Entwicklung einer Arteriosklerose darstellen, haben inzwischen zahlreiche Studien bestätigt.“ Wobei der Lifestyle buchstäblich eine gewichtige Rolle spielt. Experte Münch unterstreicht: „Gefäßerkrankungen zählen zu den häufigsten Leiden unserer Wohlstandsgesellschaft.“ So kann alleine schon ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung (mindestens jede Woche zweimal eine Stunde Spazierengehen) und einer ausgewogenen Ernährung viel bewirken.

Mit Enzymen die Fließeigenschaften des Blutes verbessern

„Zusätzlich können Enzyme Entzündungsvorgänge reduzieren und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern“, so Dr. med. Hellmut Münch. „Diese biologischen Katalysatoren sind wahre Zündkerzen des Lebens. Denn sie befinden sich in jedem Lebewesen und machen sämtliche Stoffwechselprozesse überhaupt erst ermöglich.“ Allerdings entwickeln die meisten von uns im Laufe des Lebens einen Enzym-Mangel, in der Regel ab 40 Jahren. „In der Praxis sehen wir, dass eine begleitende Enzymtherapie oft eine erstaunliche Verbesserung der jeweiligen Krankheitsbilder und insbesondere der Lebensqualität für die Patienten bedeutet. In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch die enorme antioxidative Kapazität der Enzyme bedeutsam.“

Nahrungsergänzungen mit Enzymen der Klasse der Proteasen wie Lysozym, Bromelain und Papain (z. B. „Innovazym“, rezeptfrei in Apotheken) werden in der modernen Immunologie, ebenso im Anti-Aging, als „Geheimwaffe“ ohne große Nebenwirkungen bereits seit langem genutzt. Gerade bei entzündlichen Prozessen wie der Arteriosklerose können sie ebenfalls ein ergänzender Weg sein, mit dem sich Krisen überwinden lassen – nach dem Motto: (Wieder) Rein ins Leben!

Die medizinischen Informationen dieser Pressemitteilung nach dem aktuellen Wissensstand der Medizinischen Enzymforschungsgesellschaft e.V. ersetzen nicht die ärztliche Beratung bzw. Diagnose/Therapie gesundheitlicher Probleme.
1Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL). Richtig Messen und Bewegen sind das A und O. Pressemitteilung zum Welt-Hypertonie Tag 2016: „Blutdruck in Bewegung“; 02.05.2016.
2Epidemiologisches Bulletin Nr. 5 vom 2. Februar 2015: Der Blutdruck in Deutschland ist gesunken, das Präventionspotenzial bleibt aber hoch, Robert Koch-Institut, Nordufer 20, 13353 Berlin; ISSN 1430-0265 (Druck) PVKZ A-14273.